VDS-Wettbewerb PLAY FAIR ! Schutz der Kreativität
Raubkopieren und Download-Piraterie sind zu gesellschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Problemen unserer Zeit geworden. Sie können keinesfalls mehr lediglich als ethische Übersensibilität einiger weniger gewertet werden. Der Verband Deutscher Schulmusiker e.V. (VDS) schreibt daher einen bundesweiten Wettbewerb aus, dessen Ziel es ist, jenseits von schlichten moralischen Appellen, ein fundiertes und umfassendes Bewusstsein für die Problematik der weitgreifenden Missachtung geistig-kreativen Eigentums zu schaffen.
Inhaltsbeschreibung
Für diesen Wettbewerb können Unterrichtseinheiten, -materialien, Projekte und fächerübergreifende Modelle eingereicht werden, die sich bezogen auf den Musikunterricht mit den Themen „Wert der Kreativität“ und „Schutz der Kreativität“ befassen. Es ist ebenfalls möglich, eigenständige Erhebungen, Untersuchungen und Auswertungen zur vorgegebenen Thematik vorzulegen.
Entscheidend für die Bewertung der Einsendungen ist die Qualität ihrer Darstellung von Inhalten und Intentionen, der Grad der Stimmigkeit und Praktikabilität sowie Eigenständigkeit und Originalität in der Präsentation.
Teilnahmebedingungen
Teilnehmen können Lehramtsstudierende und Referendare mit dem Unterrichtsfach Musik sowie Musiklehrerinnen und -lehrer aller Schulformen (Höchstalter: 35 Jahre). Entsprechende Nachweise bzw. Bescheinigungen sind mit der Bewerbung einzureichen.
Die Einsendungen sind bis zum 15. Oktober 2009 zu richten an die
Bundesgeschäftsstelle des VDS
- Stichwort: Wettbewerb PLAY FAIR
Weihergarten 5
55116 Mainz.
Ansprechpartner bei eventuellen Rückfragen: Ortwin Nimczik Tel.: 05231 – 300 323 oder nimczik@vds-musik.de.
Eingereicht werden muss (in vierfacher Ausfertigung):
• eine umfassende schriftliche Dokumentation des Projektes (ggf. ergänzt durch Materialien, Bilder, Tonaufzeichnungen etc.)
Das eingesandte Material wird nicht zurück gesandt.
Jury
Über die Vergabe von Preisen entscheidet eine unabhängige Jury. Mitglieder der Jury sind:
• Theo Geißler (nmz)
• Dr. Peter Hanser-Strecker (Schott Music)
• Prof. Dr. Ortwin Nimczik (VDS)
• Prof. Dr. Jürgen Terhag (AfS).
Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Juryentscheidung erfolgt bis zum 15. Dezember 2009.
Preise
Für mindestens fünf Einsendungen, die den gestellten Anforderungen in besonders hohem Maße genügen, steht ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Die Jury ist berechtigt, die Preise nach ihrer eigenen Disposition zu verteilen oder keinen Preis zu vergeben. Zudem wählt die Jury Beiträge aus, die in der musikpädagogischen Fachzeitschrift Musik & Bildung als unterrichtspraktische Beiträge veröffentlicht werden.


